Live-Upgrade via Zypper auf openSUSE 12.2

Mein Netbook musste wieder als Testobjekt für ein Live-Upgrade von openSUSE 12.1 auf openSUSE 12.2 herhalten. Das ist jetzt für das Netbook das 4. Live-Upgrade seit openSUSE 11.2 und nutze es immer noch produktiv. :-) Das Upgrade ist an und für sich recht flüssig über die Bühne gegangen. Keine nennenswerte Probleme wie bei den anderen Upgrades auch. Außerdem ist mir der Geschwindigkeitszuwachs zwischen openSUSE 12.1 und openSUSE 12.2 aufgefallen, sehr wahrscheinlich würde man es nur auf einer etwas schwächeren Hardware wie z.B. auf einem Netbook bemerken. ;-)

Bevor man ein Upgrade vornimmt, sollte man sich die Versionshinweise aufmerksam durchlesen:
http://www.suse.de/relnotes/i386/openSUSE/12.2/RELEASE-NOTES.de.html

Möglicherweise gibt es noch andere Probleme, die zu umschiffen gilt:
http://en.opensuse.org/openSUSE:Most_annoying_bugs
http://en.opensuse.org/openSUSE:Most_annoying_bugs_12.2_dev

Auch ein Blick im Bugreport zu openSUSE 12.2 ist zu empfehlen:
http://bugzilla.novell.com/buglist.cgi?…

Sollte einer der offenen Bugs möglicherweise zu einem Problem führen, die man selbst nicht beheben kann. Dann ist es besser im Bugreport, in der Mailingliste oder im IRC nachzufragen, ob dafür eine Lösung ggfs. ein Workaround existiert. Je nach Schweregrad sollte man das Upgrade lieber verschieben, bis das Problem behoben wurde.

Anbei noch eine Empfehlung für den Fall der Fälle die folgende von mir gepflegte Seite zu bookmarken (Feedbacks sind erwünscht):
http://www.opensuseusers.de/

Upgrade-Anleitung

Hinweis: Alle Befehle sind als root-User in der Konsole bzw. im Terminal auszuführen. Um Tippfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich die Befehle zu kopieren und in die Konsole/Terminal einzufügen.

  1. Vor dem Upgrade wird empfohlen, ein Backup vom System zu machen.
  2. Alle eingebundenen Repos in /etc/zypp/repos.d vorübergehend deaktivieren:
    zypper mr -a -d

    oder alternativ:

    sed -i 's/enabled=.*/enabled=0/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo
  3. Die alten Standard-Repos von openSUSE in /etc/zypp/repos.d vorsichtshalber entfernen:
    for REPOFILE in `grep -rliE '/distribution/12.1|/update/12.1' /etc/zypp/repos.d`; do rm -v "${REPOFILE}"; done
  4. Alle deaktivierten Repos in /etc/zypp/repos.d auf openSUSE 12.2 umschreiben:
    sed -i 's/openSUSE_12.1/openSUSE_12.2/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo
  5. Die neuen Standard-Repos für openSUSE 12.2 einfügen:
    zypper ar -t yast2 -f -c http://download.opensuse.org/distribution/12.2/repo/oss/ "openSUSE 12.2 OSS"
    zypper ar -t yast2 -f -c http://download.opensuse.org/distribution/12.2/repo/non-oss/ "openSUSE 12.2 NON-OSS"
    zypper ar -t rpm-md -f -c http://download.opensuse.org/update/12.2/ "openSUSE 12.2 OSS Update"
    zypper ar -t rpm-md -f -c http://download.opensuse.org/update/12.2-non-oss/ "openSUSE 12.2 NON-OSS Update"
  6. Cache bereinigen:
    zypper clean -a
  7. Repo-Cache aktualisieren:
    zypper ref
  8. Upgrade starten (Abhängigkeiten auflösen):
    zypper dup
  9. Sicher gehen, dass auch alles upgegradet wurde. Wenn nicht, so oft wiederholen bis nichts mehr zum Upgraden da ist.
    zypper dup
  10. Alle eingebundenen Repos in /etc/zypp/repos.d aktivieren (Hinweis: Sollten hier einige Repos bereits vor dem Upgrade absichtlich deaktiviert worden sein, dann entweder das Repo entfernen oder das Repo anschließend wieder deaktivieren):
    zypper mr -a -e

    oder alternativ:

    sed -i 's/enabled=.*/enabled=1/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo
  11. Repo-Cache erneut aktualisieren:
    zypper ref
  12. Einmal eine Aktualisierung durchlaufen lassen, um weitere Pakete aus den vormals deaktivierten Repos zu aktualisieren:
    zypper up
  13. Auf dem openSUSE-System nach veraltete bzw. nicht aktualisierte Pakete prüfen:

    1. Möglichkeit:
    Mittels einem von mir geschriebenen Skript prüfen, ob noch Pakete von openSUSE 12.1 im System installiert sind und diese manuell aktualisieren bzw. entfernen. Sollten hier noch Pakete aufgelistet werden, dann handelt es sich ENTWEDER um Pakete vom vormals deaktivierten Repo, die beim vorhergehenden Schritt nicht erfasst wurden, weil die Version bzw. Revisionsnummer vom Paket kleiner ist als das installierte Paket ODER um ein veraltetes Paket von openSUSE 12.1, dass aus irgendeinem Grund nicht entfernt wurde. Dieser Teil der Aufräumarbeit ist sehr wichtig und trägt zur Stabilität von openSUSE bei. Das Skript gibt auch einen Hinweis aus, von welchem Repo das Paket ursprünglich stammt.

    Download: list-old-opensuse-packages.sh
    SHA1: list-old-opensuse-packages.sh.sha1

    wget http://www.sebastian-siebert.de/downloads/list-old-opensuse-packages.sh
    sh list-old-opensuse-packages.sh

    2. Möglichkeit: (Mit Dank an Koen für den Hinweis)
    Nach dem Upgrade steht der neue YaST zur Verfügung. Mit dieser Version ist es möglich ebenfalls die veralteten Pakete anzuzeigen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

    yast sw_single

    Dann den Filter (ALT-F) auf „Package Classification“ setzen (Diese Option ist neu). Dann kann man über die Filter-Option „Orphaned“ die alten Pakete anzeigen lassen.

  14. Hat man beispielsweise den proprietären AMD Catalyst oder den NVidia Treiber installiert, empfiehlt es sich dieses Paket ebenfalls prophilaktisch zu aktualisieren.
  15. Neue Konfigurationsdateien ausgeben lassen und ggfs. mit einem Editor manuell vergleichen:
    find /etc -iname "*.rpmnew" -o -iname "*.rpmsave" | sort

    Die Dateiendung .rpmnew bedeutet, dass eine neue Konfiguration existiert, aber aus Sicherheitsgründen noch die alte Konfiguration aktiv ist. Die andere Dateiendung .rpmsave bedeutet, dass die alte Konfiguration als .rpmsave weggesichert und anschließend die Konfiguration automatisch angepasst wurde. Hier gilt es zu überprüfen, ob alle Angaben korrekt sind.

  16. Prüfen, ob die Einträge für Grub /boot/grub/menu.lst alle korrekt eingetragen wurden. (Hinweis: Unter openSUSE 12.2 wird standardmäßig Grub 2 mitinstalliert. Noch kann man den älteren Grub Legacy weiterhin nutzen, jedoch sollte man sich irgendwann die Zeit nehmen auf Grub 2 zu migrieren. Dies wird dann spätestens wichtig, wenn man auf openSUSE 12.3 upgraden möchte. Die openSUSE-Entwickler planen Grub Legacy endgültig zu entfernen.)
  17. Prüfen, ob wichtige Module in der Initramdisk fehlen. Daher einmal folgenden Befehl ausführen und in der Ausgabe nach mögliche Fehlermeldungen Ausschau halten:
    mkinitrd
  18. Vorbeugend sollte man auch nochmal die temporären Dateien in /tmp und /var/tmp entfernen:
    find /tmp -mindepth 1 -print0 | xargs -r -0 rm -rf
    find /var/tmp -mindepth 1 -print0 | xargs -r -0 rm -rf
  19. Fertig! Rebooten.
    reboot

Have a lot of fun! ;-) Feedbacks sind erwünscht.

Eine kleine amüsante Geschichte was mir auf der Arbeit passiert ist:
Letzte Woche habe ich auf meinem Arbeitsrechner (zur Reproduzierung eines Kundenproblems in einer anderen Sache) ein Live-Upgrade von Ubuntu :roll: durchgeführt. Diese Distribution war noch vom Vorgänger installiert gewesen. Man hatte mir angeboten, Windows 7 zu installieren. Jedoch habe ich mich dagegen erfolgreich gewehrt. Nach dem Upgrade musste ich das Ubuntu-System neustarten. Oh, welch eine Überraschung. Ich kann mich zwar in Gnome einloggen, jedoch ist vom Gnome-Desktop nix außer dem Hintergrundbild zu sehen. Jeder Reparaturversuch hat nicht gefruchtet. Ich vermute, dass das System beim Upgrade durch irgendein Paket zerschossen wurde. Kurzerhand habe ich openSUSE 12.1 + KDE 4.8.5 auf meinem Arbeitsrechner installiert und bin mehr als zufrieden. ;-) Wenigstens eine Linux-Distribution welches ich mich bestens auskenne und bin auch der einzige mit einem Linux-System in der Firma. :lol: Es gibt zwar hin und wieder hämische Bemerkungen zu Linux, aber wehe wenn irgendetwas unter Windows oder auf dem überteuerten Mac nicht läuft. Dann kommt von mir ein richtig fettes Grinsen mit einer kleinen Bemerkung: „Wie war das nochmal mit Linux?“ :-D

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31 Kommentare

  1. Koen
    Am 10. September 2012 um 14:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    For step 13, you can also open Package management in Yast, go to view „package groups“ and then the „orphaned packages“ group.

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    • Am 11. September 2012 um 09:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hi Koen,

      Thank you very much for the hint. ;-) The option is really new. In the time I wrote the post during upgrade I had not seen this new option in YaST.

      I have updated the post in the step 13.

      Greetings,

      Sebastian

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  2. Carl-Christian
    Am 10. September 2012 um 22:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So, jetzt habe ich mal erfolgreich geupdatet, zumindest fast. Aber erst mal: super Anleitung! immer wieder schön, wenn es von dir ne Anleitung gibt. bin zwar jetzt schon bei update 4 in Reihe, aber sowas als Erinnerungsstütze ist super.

    Nur hab ich ein Problem mit grub2: es lädt nicht. „core.img“ wird nicht gefunden. Fehlt auch im grub2 Ordner. Nur, sollte das opensuse 12.2 nicht automatisch generieren? Kann doch nicht sein, das ich das jetzt manuell machen muss, oder fehlt am Ende nur irgendwo ein Symlink? Ich starte grub2 über grub1, nur zu sicherheit. damals unter debian hat der wechsel grub1 auf 2 super funktioniert, in gleicher art wie bei der 12.2. irgendwelche tipps? Wirklich fündig wurde ich leider nicht im Netz…

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    • Am 11. September 2012 um 11:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Carl-Christian,

      zum Eintrag von Grub 2 in der Grub Legacy Konfiguration /boot/grub/menu.lst:
      Der Eintrag ist im Moment überflüssig. Da noch gar keine Grub 2 Konfiguration angelegt ist. Anscheinend hat man den Eintrag als Fallback-Mechanismus belassen, falls es mal mit Grub 2 nicht so richtig läuft. Ein Artikel zum Umstieg von Grub Legacy zu Grub 2 unter openSUSE kommt noch.

      Gruß

      Sebastian

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      • Carl-Christian
        Am 11. September 2012 um 16:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ist halt blöd das der da ist, weil der als default ausgewählt ist. Ich hab jetzt durch ein bischen basteln nen funktionierende grub2, aber grub1 bleibt trotzdem vorerst mal drauf, ich traue dem erst, sobald das alles automatisch funzt.

        Aber schön, das du schon nen Artikel zum Umstieg geplant hast! Ich (und sicher viele andere) schätze deine Arbeit hier sehr. Bin zwar kein Einsteiger mehr, aber man kann ja auch nicht alles wissen (;

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        • Am 12. September 2012 um 11:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Moin Carl-Christian,

          ich habe neben meinem Netbook ebenfalls auf dem Desktop ein Live-Upgrade durchgezogen. Dabei habe ich darauf geachtet, ob sich Grub 2 als Standard im Bootmenü vom Grub Legacy einträgt. Auf meinem Netbook wie auch auf dem Desktop kann ich es nicht nachvollziehen. Die voreingestellte Auswahl „openSUSE 12.2 – Desktop“ wird beibehalten.

          Gruß

          Sebastian

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  3. JB from CTU
    Am 11. September 2012 um 21:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    erstmal danke für die wie immer supi anleitung. funzt super. bei meinem ersten zypper dup versuch war ich leider etwas vorschnell und habe die repos gleich auf 12.2 umgeschrieben und im 2. schritt ein zypper dup. bis auf ein paar nicht zu lösende abhängigkeiten mit media-info lief alles glatt. ausser der radeonhd machte backen irgendwie. freeze im kde (gleich mit auf 4.9.1. bezogen, hardcore muss sein, den kernel auch gleich auf 3.5.3). jetzt läuft der fglrx 12.8 nach deiner anleitung und fertig bis jetzt keine aussetzer.

    der umstieg auf grub2 würde mich auch interessieren. cool das da was in arbeit ist.

    ps.: bei uns geht es gerade zurück in die steinzeit. nach 5jahren linux auf dem desktop kommt jetzt „alles-könner“ win7. ich kann aber leider nicht mehr am arbeitsplatz mit linux arbeiten. wird dann wohl ne VM werden. aber ist ja auch lustig. win7 drunter. und ja ich warte auf die dummen gesichter, wenn man z.b. nach virtuellen arbeitsflächen ect. im windows sucht.

    weiter so, ich hoffe grub2-artikel ist bald fertig.

    bis dahin…

    Free your mind, use openSUSE :lol:

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  4. Hennes
    Am 12. September 2012 um 19:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian.

    Dieses mal etwas kürzer :D

    Super Anleitung zum Update. Funktionierte mal wieder perfekt. openSUSE 12.2 macht richtig viel spaß.

    Kleine Anmerkung mit der Bitte um ein kurzes Feedback von anderen Benutzern der neuen openSUSE 12.2 Version.

    Flashvideos funktionieren bei der ARD nicht. Ansonsten laufen sie bei allen Anbietern perfekt. Hat jemand ein ähnliches Verhalten bemerkt? War gestern ziemlich frustrierend, als ich das Spiel Deutschland – Österreich online sehen wollte :twisted:

    Beste Grüße Hennes

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    • Bernhard
      Am 14. September 2012 um 15:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hi.

      Das ist ein Problem mit dem Flash-Player. Ich hatte den Support von der ARD-Mediathek deshalb schon kontaktiert und die haben dafür bisher auch keine Lösung. Außer….du möchtest dir Chrome installieren, dort soll das Problem schon behoben sein.(laut ARD-Support)

      Ciao

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      • Hennes
        Am 15. September 2012 um 23:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Danke für die Antwort Bernhard.

        Jetzt weiß ich es wenigstens offiziell. Warten wir mal ab, wie kompetent die ARD-Leute sind.

        Gruß Hennes

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        • Hennes
          Am 16. September 2012 um 00:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Habe gerade aufgrund deines Hinweises den Versuch unternommen, über Chrome den Boxkampf zwischen Hernandez und Ross zu schauen……

          Satz mit X……

          Man, man, man….die ARD. :twisted:

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          • Bernhard
            Am 17. Oktober 2012 um 11:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

            FYI:

            Sehr geehrte Damen und Herren,

            nach einem Update der ARD Mediathek können Sie unser Angebot nun wieder in

            vollem Umfang nutzen. Obwohl die Größe der Playerdatei nicht mehr

            ausgelesen werden kann, können Clips nun wieder abgespielt werden.

            Wir raten Ihnen den Browser-Cache zu leeren, damit keine veralteten Dateien

            verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass die Seite www.ardmediathek.de

            dabei nicht geöffnet sein sollte, da einige Browser nur die Daten der

            Seiten aus dem Cache löschen, wenn sie gerade nicht angezeigt werden.

            Zur Ihrer Information: Neben tagesschau.de, dem rbb und dem NDR liefert nun

            auch Radio Bremen HTML5-fähige Clips zu – in den nächsten Wochen werden

            weitere Rundfunkanstalten folgen.

            Diese Formate können beispielsweise im Safari und Chrome ohne Flash-Player

            bzw. Plug-ins abgespielt werden.

            Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der ARD Mediathek und entschuldigen uns

            für die Unannehmlichkeiten.

            Freundliche Grüße,

            Team der ARD Mediathek / rq

            Kann es jetzt leider nicht selbst überprüfen, da ich z.Z. nicht in Deutschland bin. Ich hoffe mal das es stimmt. :)

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  5. Andreas
    Am 12. September 2012 um 21:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian,

    vielen Dank für die super ausführliche Anleitung.

    Ich habe von 12.1 Tumbleweed auf die finale 12.2 migriert und bin begeistert dass alles reibungslos funktioniert hat. :)

    Viele Grüße
    Andreas

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  6. Am 21. September 2012 um 19:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Danke für die super Anleitung, die mir gerade als Neuling sehr geholfen hat. :mrgreen:

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  7. Kai
    Am 06. Oktober 2012 um 12:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also das ist nun auch schon mein 3. Upgrade via Zypper. Da ich aber mit der Konsole eher weniger zu schaffen habe, muss ich mich hier immer erst mal schlau machen.
    Den Step mit den bereinigen der alten Pakete hatte ich zuvor noch nie durchgeführt. Vielleicht war das auch eine der Ursachen, das manche Sachen dann doch nicht so rund liefen? Egal – nun läuft alles super rund.
    Eine Frage noch: Kann ich Dein Script auch nutzen um mein Netbook von Version 11.4 auf 12.2 upzugraden? Kann man generell eine Version überspringen oder sind da Probleme bekannt? Als Oberfläche läuft LXDE.

    Viele Grüße
    Kai

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    • Am 06. Oktober 2012 um 16:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Kai,

      wenn du dein Notebook von 11.4 auf 12.2 upgradest, dann bitte statt der o.g. Schritt 3 und 4 diese beiden Befehl ausführen:

      3. Die alten Standard-Repos von openSUSE 11.4 in /etc/zypp/repos.d vorsichtshalber entfernen:

      for REPOFILE in `grep -rliE '/distribution/11.4|/update/11.4' /etc/zypp/repos.d`; do rm -v "${REPOFILE}"; done

      4. Alle deaktivierten Repos in /etc/zypp/repos.d von openSUSE 12.4 auf openSUSE 12.2 umschreiben:

      sed -i 's/openSUSE_11.4/openSUSE_12.2/g' /etc/zypp/repos.d/*.repo

      Die übrigen Schritte wie in der Anleitung durchgehen. Das bedeutet auch, dass das Skript list-old-packages.sh auch bei größeren Versionssprüngen nutzbar ist.

      Gruß

      Sebastian

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      • Am 07. Oktober 2012 um 00:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo Sebastian,

        danke für Deine prompte Antwort und die Tipps.
        Dann ist jetzt das Netbook dran :-) melde mich wieder und berichte.

        VG
        Kai

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      • Kai
        Am 09. Oktober 2012 um 08:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo Sebastian,

        es hat alles super funktioniert. Ich musste nur noch QLandkarteGT nachinstallieren dann war alles perfekt.

        Deine Seite ist nun „gebookmarkt“ für das nächste Upgrade :-)

        VG
        Kai

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  8. Alfred Neumann
    Am 28. Oktober 2012 um 09:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Servus!

    Ich versuche nun schon seit 2 Tagen OpenSUSE 11.2 auf 12.2 upzugraden und es will einfach nicht gelingen. Leider auch nicht mit Deiner Anleitung.

    Ab Paket 762/1636 hagelt es nur noch Fehlermeldungen wie diese:

    —————————————————————————————————————
    Paket liblensfun0-0.2.5-28.6.1.i586 wird abgerufen (763/1636), 43,0 KiB (107,0 KiB entpackt)
    rpmdb: page 1: illegal page type or format
    rpmdb: PANIC: Das Argument ist ungültig
    rpmdb: /var/lib/rpm/Packages: pgin failed for page 1
    error: db4 error(-30977) from dbcursor->c_get: DB_RUNRECOVERY: Fatal error, run database recovery
    rpmdb: PANIC: fatal region error detected; run recovery
    —————————————————————————————————————-
    Ich habe mich haargenau an die Anleitung gehalten. Die VersionsNr natürlich angepasst.
    Was mache ich da denn falsch?

    Gruß Alfred

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    • Am 28. Oktober 2012 um 10:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Moin Alfred,

      die RPM-Datenbank ist kaputt. Keine Sorge, die kann man reparieren.

      Führe folgenden Befehl als root aus:

      rpm --rebuilddb

      Und dann weiter in der Anleitung verfahren.

      Ist es richtig, dass du von openSUSE 11.2 und nicht von openSUSE 12.1 upgradest oder war das ein Vertipper?

      Gruß

      Sebastian

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      • Alfred Neumann
        Am 30. Oktober 2012 um 04:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Servus Sebastian!

        Ja. Ist richtig. Bzw. war richtig. Habe nun eine NetInstall auf 12.2 gemacht, da ich mir die 11.2 geschossen habe. :(
        (Sicherung der Bewegungsdaten war/ist aber vorhanden)

        Wie würde diese Reparatur dann aussehen?
        Wenn Zypper fragt (a,w,i) auf Abbrechen, DB mit rpm –rebuilddb reparieren und dann wieder den Zypper dup starten?

        Wäre halt schön zu wissen. Für die nächste Aktion dieser Art.

        Gruß Alfred

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        • Am 30. Oktober 2012 um 11:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Hallo Alfred,

          wenn du von Version zu Version upgradest und max. eine Version (z.B. 11.4 -> 12.2) überspringst, dann gibt es erfahrungsgemäß keine Problem und wird auch mit dieser Anleitung funktionieren.

          Bei einem größeren Versionssprung wie z.B. von 11.2 auf 12.2. Da würde ich noch einen Zwischenweg zu 11.4 gehen und von dort dann auf 12.2 upgraden. Da zwischen 11.2 und 12.2 sich zuviel geändert hat. Alleine die Version der RPM-Paketverwaltung 4.7.1 (OS 11.2) und 4.9.1 (OS 12.2) gibt es einige grundlegende Änderungen. Zwischendurch wurde auch das RPM-Komprimierungsformat umgestellt, womit 11.2 wahrscheinlich nicht mit den Paketen von 12.2 klar kommt.

          Nur bei der o.g. Fehlermeldung zur RPM-Datenbank sollte man abbrechen und die Datenbank reparieren lasse. Anschließend kann man wieder zypper ausführen.

          Gruß

          Sebastian

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          • Alfred Neumann
            Am 30. Oktober 2012 um 13:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Servus Sebastian!

            Werde es dann in Zukunft mit dem „Zwischensprung“ versuchen. Das ganze hatte aber auch was gutes: Man lernt wieder etwas dazu. ;-)

            Vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten und Deine Mühe!

            Gruß Alfred

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          • Peter
            Am 27. Dezember 2012 um 13:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo,

            wollte dazu auch mal etwas anmerken. ich habe es tätsächlich geschafft einen openSUSE 10.2 Server anzuheben auf openSUSE 11.3. per zypper. dazu musste ich die rpm Version die zypper Version der neuen Version installieren dabei die Abhängigkeiten ignorieren und konnte dann mit zypper dup und den neuen Repositorydaten upgraden. der Server läuft heute noch problemlos. nur so als kleiner hinweis.

            Grüße Peter

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  9. Markus
    Am 04. November 2012 um 16:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Vielen Dank für die Anleitung!!!!!! Hat perfekt geklappt bei meinem Suse12.1 64bit System!

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  10. hgmeyer
    Am 25. Dezember 2012 um 08:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian,
    Danke für die Anleitung, ist jetzt der ich weiß nicht wievielte Update über zypper. Der erste war aus der ct, Deine funzt besser!
    auch an die Anderen was die Aufreinigung der Repos angeht.

    nochmals Danke und ein frohes Fest! :lol:

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  11. Arnozorro
    Am 08. März 2013 um 07:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

    In der Anleitung zum Live-Upgrade – vielen Dank! – heißt es unter 9.

    ————————
    Sicher gehen, dass auch alles upgegradet wurde. Wenn nicht, so oft wiederholen bis nichts mehr zum Upgraden da ist.
    zypper dup
    ———————————

    Vielleicht ist die Frage doof, doch sie beschäftigt mich:

    Woran erkenne ich, dass Teile noch nicht hochgezogen worden sind?

    Vielen Dank für die Mühe für uns Benutzer

    Arno

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    • Am 18. März 2013 um 10:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Arno,

      wenn man bestimmte Schritte (Auflösung von Paketkonflikte) beim Upgrade übersprungen hat. Dann macht zypper immer auf dieses Problem aufmerksam. In der Regel darf zypper nach Abschluss des Upgrades keine Pakete mehr vorschlagen bzw. irgendwelche Paketkonflikte anmerken. Dann erst gilt sicher, dass alles „hochgezogen“ wurde.

      Gruß

      Sebastian

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  12. Markus
    Am 09. April 2013 um 15:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian,

    super Anleitung danke funzt wunderbar …..

    habe aber auf einer anderen Maschine es etwas anders gemacht.

    mit vorinstallierte Version 12.1 die DVD von 12.2 reingeschoben und die „Aktualisierung“ angeschmissen (natürlich inkl. der Umbenennung der 12.1 respostories). Perfekt !!!!

    Ich habe gelesen das „sysvinit“ in 12.3 kpl. geschmissen wird …… :-( gibt’s den doch vielleicht eine Möglichkeit dies zu nützen? (Ich liebe „init 3“, „init 1“, „init 5“, „init 6“, „init 0“)

    Gruß
    -Markus

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  13. RoBaer
    Am 08. Mai 2013 um 22:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian Siebert,

    leider kann ich Deine / Ihre E- Mail Adresse im Impressum NICHT entschlüsseln?!
    Würde wegen eines Update Problems gerne Kontakt aufnehmen!!
    Bitte um Kurze Antwort mit E- Mail Adresse!
    Vielen DANK im Voraus!

    Robaer

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  14. pinysuse
    Am 11. Mai 2013 um 18:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Danke, Herr Siebert – mit Hilfe Ihrer Anleitung konnte ich 12.1-End-of-Life (schade, System lief so problemlos und zufriedenstellend) auf Thinkpad T520 auf 12.2 und dann gleich weiter auf 12.3 „dup“pen.

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