openSUSE – proprietären Grafik-Treiber ATI Catalyst 11.4 als RPM installieren

Hinweis: Dieser Artikel ist veraltet. Ein neuer Artikel befindet sich hier: openSUSE – proprietären Grafik-Treiber ATI Catalyst 11.5 als RPM installieren

ATI Catalyst 11.4 (fglrx 8.841) wurde veröffentlicht. Das Skript makerpm-ati-11.4.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Ich habe für ATI Catalyst 11.4 ein Cheat Sheet erstellt, um einen schnellen Überblick über die Features / Einstellmöglichkeiten zu bekommen.
Download: ati-catalyst-11.4-cheat-sheet.pdf

[UPDATE 05.05.2011]
AMD hat auf Basis eines von mir eingeschickten Bugreport von einem User soeben bestätigt, dass man Probleme auf einem Computer bzw. Notebooks mit der PowerXpress-Technologie bzw. der Intel/ATI-Dualgrafikkarte bekommt.

Daher bitte unter keinen Umständen den Switch durchführen, es kann zu einer fehlerhaften Funktionsweise des Treibers bis zur Unbedienbarkeit des Systems führen.

Daher empfehle ich für die PowerXpress-User bei dem älteren ATI Catalyst 11.3 zu bleiben und auf ATI Catalyst 11.5 zu warten. PowerXpress wird erst mit ATI Catalyst 11.5 nutzbar.
[/UPDATE 05.05.2011]

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Anleitung funktioniert mit openSUSE 11.2, 11.3 und 11.4.

*** Wichtiger Hinweis zum ATI-Repo ***
Im ATI-Repo befindet sich der ältere ATI-Catalyst 11.1 (fglrx 8.812) Treiber. Es kann durchaus passieren, dass neuere Grafikkarten noch nicht unterstützt werden. Zudem werden die Treiber mit einer Verzögerung von 1-2 Monaten gebaut und veröffentlicht.

Diese Anleitung wie auch das Skript werden regelmäßig aktualisiert. Es lohnt sich daher öfter mal vorbei zu schauen oder im Feedreader zu speichern.

Es gibt 2 Wege den Bau des RPM-Packages durchzuführen.

  1. das RPM mit dem Skript makerpm-ati-11.4.sh bauen (empfohlen)
  2. das RPM manuell bauen (für Fortgeschrittene)

Der Vorteil zu Punkt 1: man muss sich nicht um die nötigen Packages für den Bau kümmern und man spart sich die Tipparbeit, die Zeit und die Nerven. ;-)

Hinweis: Alle genannten Schritte müssen in der Konsole im Root-Modus ausgeführt werden. Die Installation des RPM-Package „fglrx“ kann im Runlevel 3 oder auch im Runlevel 5 durchgeführt werden. Danach ist ein Neustart des Computers auf jeden Fall erforderlich.

Vorhandene fglrx-Treiber wird mit der Installation des ATI Catalyst RPM-Paket automatisch entfernt.

Mit vorhandene fglrx-Treiber sind z.B. folgende gemeint:

  • ati-fglrxG01-kmp-{default,desktop,pae,…}
  • ati-fglrxG02-kmp-{default,desktop,pae,…}
  • x11-video-fglrxG02

Hilfe, es funktioniert nicht!

Bitte haltet folgende Regel ein:

  1. Bei der Eingabe der Befehle auf mögliche Tippfehler überprüfen.
  2. Möglicherweise ist die Lösung für das Problem im Troubleshooting vorhanden.
  3. In Kommentaren lesen, ob eine Lösung zu einem Problem bereits existiert.

Wenn keines der o.g. Regel greift, dann könnt ihr mit eurem Anliegen an mich wenden. Damit ich euch helfen kann, müsst ihr erst vorarbeiten. Bitte ladet euch das Skript makerpm-ati-11.4.sh herunter und erstellt einen Report von eurem System in der Konsole:

su -c 'sh makerpm-ati-11.4.sh -ur'

Das Skript lädt das Report auf sprunge.us hoch und gibt anschließend einen Link aus. Diesen Link postet ihr in eurem Kommentar zusammen mit einer Beschreibung zu eurem Problem an mich. Ich werde mir euren Report anschauen und Hilfestellung geben, wo evtl. das Problem liegen könnte.

RPM mit dem Skript bauen

Das Skript makerpm-ati-11.4.sh ist sehr mächtig, robust und läuft vollautomatisch. Der ATI-Installer wird automatisch heruntergeladen, falls er nicht schon im Verzeichnis liegt. Zudem wird geprüft, ob die Grafikkarte vom Treiber unterstützt wird. Auf Wunsch wird nach dem Bau des RPM-Packages der fglrx-Treiber installiert.

Folgende Argumente können dem Skript übergeben werden:

-b Nur das RPM-Package bauen (Standard)
-c <type> Nur X-Server konfigurieren. Monitor-Typ: single = 1 Monitor, dual = 2 Monitore (Wichtig: Nur ausführen, wenn es Probleme mit der Standardkonfiguration des X-Servers auftreten)
-d Nur den ATI-Installer downloaden
-i Das RPM-Package bauen und installieren bzw. updaten
-kms <yes|no> Kernel-Mode-Setting (KMS) aktivieren oder deaktivieren
-old2ddriver <yes|no> den alten 2D-Treiber aktivieren oder deaktivieren
-r|–report erstellt ein Report und speichert diese in eine Datei namens ati-report.txt
-u|–uninstall entfernt ATI Catalyst restlos vom System. Zuerst wird das fglrx-Package (falls vorhanden) vom System deinstalliert. Danach werden vorhandene ATI-Dateien und -Verzeichnisse entfernt. Hinweis: Falls das Rebuild-Skript installiert wurde, wird es ebenfalls entfernt und das Initskript /etc/init.d/xdm wiederhergestellt.
-ur|–uploadreport wie Option –report nur zusätzlich wird der Report auf einem NoPaste-Service sprunge.us hochgeladen und gibt bei Erfolg den Link zurück.
-ux openSUSE 11.2: Nur den gepatchten X-Server installieren. Verbessert die Zusammenarbeit mit dem fglrx-Treiber. (empfohlen)
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-V Version des Skript anzeigen

Downloads:

Empfohlene Vorgehensweise:

Man benötigt hierfür die Konsole mit root-Rechten, um das Skript auszuführen.

  1. Das Skript herunterladen:
    wget http://www.sebastian-siebert.de/downloads/makerpm-ati-11.4.sh
  2. Die Prüfsummendatei herunterladen:
    wget http://www.sebastian-siebert.de/downloads/makerpm-ati-11.4.sh.sha1
  3. Die Prüfsummendatei gegen das Skript prüfen:
    sha1sum -c makerpm-ati-11.4.sh.sha1

    Idealerweise sollte folgende Ausgabe erscheinen, andernfalls stimmt etwas mit dem heruntergeladenen Skript nicht:

    makerpm-ati-11.4.sh: OK
  4. Die Rechte des Skriptes ändern und ausführbar machen:
    chown root:root makerpm-ati-11.4.sh
    chmod 744 makerpm-ati-11.4.sh
  5. Das Skript mit dem Argument -i ausführen. Das RPM-Package wird im Anschluß automatisch installiert (bzw. aktualisiert).
    ./makerpm-ati-11.4.sh -i
  6. Den Rechner neustarten:
    reboot

RPM manuell bauen

Da nun endlich das von mir neugeschriebene Packaging Skript im ATI-Installer enthalten ist, ist die Installation des Treibers ziemlich einfach geworden. :-)

Folgende Entwicklungswerkzeuge bzw. -packages werden vom gebauten RPM-Paket als benötigt eingestuft und von YaST2/zypper automatisch mitinstalliert:

  • gcc
  • make
  • patch
  • kernel-devel (openSUSE 11.2: linux-kernel-headers)
  • kernel-source
  • kernel-{default,desktop,pae}-devel
  • kernel-syms

Folgende Schritte werden auf einem 32-bit wie auch 64-bit openSUSE-System durchgeführt:

  1. Den Installer des proprietären Treiber von ATI herunterladen:
    https://a248.e.akamai.net/f/674/9206/0/www2.ati.com/drivers/linux/ati-driver-installer-11-4-x86.x86_64.run
    Optional: Das System im Runlevel 3 starten und als „root“ einloggen oder per init 3 wechseln.
  2. Den Bau des RPM-Packages anstoßen:
    sh ./ati-driver-installer-11-4-x86.x86_64.run --buildpkg SuSE/SUSE-autodetection
  3. Das RPM-Package installieren:
    zypper install fglrx*8.841*.rpm
  4. Den Rechner neustarten:
    reboot

Troubleshooting:

  1. Nach dem Booten sieht man die Konsole (Problem mit der Konfiguration des X-Servers)
  2. Nach dem Booten hat man einen schwarzen Bildschirm (Problem mit dem Kernel-Mode-Setting)
  3. Arbeitsflächen-Effekte (Compositing) in KDE 4.4 bzw. 4.5 ist nicht aktiviert
  4. Arbeitsflächen-Effekte (Compositing) in KDE 4.5 lassen sich gar nicht mehr aktivieren
  5. In Firefox oder Thunderbird erscheinen schwarze Flächen
  6. Ein Wasserzeichen erscheint unten rechts
  7. Der Treiber unterstützt meine Grafikkarte nicht. Was mache ich jetzt?
  1. Sollte man nach dem Booten in der Konsole landen, dann erstellt man besser eine Konfigurationsdatei des X-Servers. In diesem Fall bitte als „root“ in die Konsole einloggen und folgende Schritte durchführen.

    einfache Variante:

    Vorher noch in den Runlevel 3 wechseln:

    init 3

    Bei einem Monitor (Single-Modus):

    ./makerpm-ati-11.4.sh -c single

    Bei zwei Monitore (Dual-Modus):

    ./makerpm-ati-11.4.sh -c dual

    Danach den Rechner neustarten.

    Fortgeschrittene Variante:

    1. X-Server-Konfiguration verschieben, falls vorhanden:
      mv /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf.backup
    2. Von aticonfig eine neue Konfigurationsdatei erzeugen lassen: (Das Tool aticonfig kann mittlerweile auch eine X-Server-Konfiguration from Scratch erzeugen, jedoch speziell auf den fglrx-Treiber zugeschnitten. Die restliche Hardware wird vom X-Server automatisch erkannt und geladen. Dies sollte in Zukunft vorgezogen werden, falls die Autoerkennung für den fglrx-Treiber oder X -configure nicht funktioniert):

      Bei einem Monitor (Single-Modus):

      aticonfig --initial --input=/etc/X11/xorg.conf

      oder bei zwei Monitore (Dual-Modus):

      aticonfig --initial=dual-head --input=/etc/X11/xorg.conf
  2. Wenn man vor einem schwarzen Bildschirm sitzt und man weder die Konsole noch den Desktop sieht, dann liegt es höchstwahrscheinlich am neueingeführten Kernel-Mode-Setting (auch KMS genannt). Das Problem läßt sich durch Deaktivierung des KMS beheben.

    einfache Variante:

    Mit dem Skript das KMS dauerhaft deaktivieren:

    ./makerpm-ati-11.4.sh -kms no

    Fortgeschrittene Variante:

    Es gibt 2 Möglichkeiten KMS zu deaktivieren:

    • Als Bootparameter in GRUB oder LILO: nomodeset
    • KMS im Initial Ramdisk grundsätzlich deaktivieren. Der nachfolgende Befehl schaltet das KMS in der Konfiguration /etc/sysconfig/kernel auf NO_KMS_IN_INITRD=“yes“ aus.
      sed -i 's/NO_KMS_IN_INITRD=.*/NO_KMS_IN_INITRD="yes"/g' /etc/sysconfig/kernel

      Anschließend die Initial Ramdisk neubauen lassen:

      mkinitrd
  3. Falls die Arbeitsflächen-Effekte (Compositing) in KDE 4.4 bzw. 4.5 nicht mehr aktiviert sind, weil vermutlich die Erkennung der OpenGL-Schnittstelle von AMD/ATI Catalyst 11.4 fehlschlägt. Hierzu gibt es eine einfache Lösung:
    1. Im KDE-Menü auf Systemeinstellungen klicken
    2. Unter Allgemein / Erscheinungsbild & Verhalten auf Arbeitsfläche klicken
    3. In Arbeitsflächen-Effekte einrichten auf den Tab Erweitert klicken
    4. Die Checkbox Funktionsprüfungen deaktivieren aktivieren
    5. Im Tab Allgemein prüfen, ob Compositing aktiviert ist. Falls nicht, bitte aktivieren.
    6. Abschließend auf Anwenden klicken

    Jetzt sollen die Effekte in KDE wieder funktionieren. Die 3D-Anwendungen bzw. 3D-Spiele sind von diesem Problem nicht betroffen.

  4. Wenn das Compositing im OpenGL-Modus in KDE 4.5 nicht mehr aktivierbar sein sollte, dann wurde möglicherweise von KWin das Compositing komplett deaktiviert. Schuld ist die Einstellung OpenGLIsUnsafe=true in der Konfiguration /home/USERNAME/.kde4/share/config/kwinrc. Leider gibt es noch keine Möglichkeit diese Option in den Systemeinstellungen von KDE zu ändern.

    Man kann in der Konsole schnell und komfortabel für jeden User im Home überprüfen, ob man von dem Problem betroffen ist. Wenn bei dem nachfolgenden Befehl eine oder mehrere Dateien aufgelistet werden, so ist die Option von KWin bei dem jeweiligen User scharf geschaltet worden:

    grep -l "OpenGLIsUnsafe=true" /home/*/.kde4/share/config/kwinrc

    Es ist wichtig, dass der folgende Befehl im Runlevel 3 ausgeführt wird, sonst werden die Einstellungen von KWin wieder überschrieben. Wie man in den Runlevel 3 kommt, wird oben im Artikel beschrieben. Um das Problem mit „OpenGLIsUnsafe“ für alle User im Home-Verzeichnis zu beheben, gibt man folgenden Befehl als root in der Konsole ein:

    sed -i '/OpenGLIsUnsafe=.*/d' /home/*/.kde4/share/config/kwinrc

    Hintergrundinfo:
    Die Option OpenGLIsUnsafe kam mit der Revision 1079919 und wurde vom Autor Lucas Murray (lmurray) geschrieben. Allerdings ist ein Recheck-Button in der KDE-Einstellung laut einer TODO-Anmerkung im Quellcode in Zeile 156 geplant, um ggfs. die Option OpenGLIsUnsafe zurückzusetzen, was leider bisher noch nicht umgesetzt wurde.
    Quellcode von kwincompositing
    der Diff vom Quellcode zur Revision 1079919

  5. Falls unter Firefox oder Thunderbird schwarze Flächen erscheinen, dann liegt es in erster Linie an den neuen 2D-Treiber. Um den alten 2D-Treiber zu verwenden, führt man folgende Kommando aus.

    einfache Variante:

    ./makerpm-ati-11.4.sh -old2ddriver yes

    Fortgeschrittene Variante:

    aticonfig --set-pcs-str=DDX,ForceXAA,TRUE

    Hinweis: Falls das Problem mit den schwarzen Flächen in 2D-Anwendungen in der nächsten Version behoben wurde, kann man es wieder deaktivieren:

    einfache Variante:

    ./makerpm-ati-11.4.sh -old2ddriver no
  6. Fortgeschrittene Variante:

    aticonfig --del-pcs=DDX,ForceXAA
  7. Ein Wasserzeichen erscheint unten rechts. Wie entfernt man das? Glücklicherweise habe ich ein Skript geschrieben, dass dieses Wasserzeichen entfernt.

    Download: ati-remove-water-mark.sh
    SHA1: ati-remove-water-mark.sh.sha1

    Sobald man das o.g. Skript heruntergeladen hat, führt man ihn wie folgt aus:

    su -c 'sh ./ati-remove-water-mark.sh'

    Danach den Rechner neustarten.

  8. Der Treiber unterstützt meine Grafikkarte nicht. Was mache ich jetzt? Hier kann man leider nur den Radeon-Treiber verwenden. Man öffnet die Konfigurationsdatei /etc/X11/xorg.conf.d/50-device.conf mit root-Rechten, um diese bearbeiten zu können. Einfach den Krunner mittels Tastenkürzel ALT+F2 öffnen und folgende Befehlszeile eingeben und abschließend mit Enter bestätigen:
    kdesu kwrite /etc/X11/xorg.conf.d/50-device.conf

    In der Zeile 4 bei Driver „radeon“ nimmt man vorne die Raute weg und speichert die Datei ab. Anschließend alle Anwendungen schließen und neustarten.

    Sollte man beim Neustart einen schwarzen Bildschirm bekommen, dann muss das KMS abgeschaltet werden. Bitte einmal diesen Workaround zum Abschalten von KMS im Failsafe-Modus durchführen.

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

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57 Kommentare

  1. Daniel
    Am 30. April 2011 um 17:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    erst mal, danke für dieses neue Script! habe aber noch ein paar kleinere Fragen:

    -Ist dieses Script nun das gleiche wie im installer selbst enhalten ist? oder wurde bereits etwas verbessert?

    -wurde das script nur für 11.4 angepasst, oder gegenüber dem von 11.3 verbessert?

    -hat zwar nun nix mit dem Script zu tun, aber habe nirgends eine Change-Log gefunden welche die neuerungen des Linux 11.4 beschreiben (für die Windows Versionen sind die Change-Logs von AMD vorbildhaft)

    danke nochmals
    grüsse
    Daniel

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    • Am 30. April 2011 um 18:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Daniel,

      das Skript ist jetzt nur ein Wrapper, um die Installation für Neulinge zu erleichtern. Seit dem ich die Hand über dem Installer des ATI Catalyst habe, sind große Teile vom Skript in den ATI Installer gewandert. ;-)

      Die einzige Änderung am Skript ist der Download-Pfad vom ATI Installer.

      AMD hält sich bei der Changelog für die Linux-Versionen sehr zurück. Ich weiß nicht warum.

      Gruß

      Sebastian

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  2. Am 30. April 2011 um 18:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach Mist… jetzt habe ich den neuen Treiber schon installiert und zwar ohne das Skript… Hat aber auch funktioniert. :D Einen Changelog des Treibers hattest du doch früher, oder? Gibt es nichts zu berichten?

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    • Am 30. April 2011 um 18:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hi,

      aber sicher funktioniert es auch ohne das Skript. (Das Skript ist momentan nur ein Wrapper für die Installation des ATI Catalyst) ;-)

      Zur Changelog: Es gibt einfach keine nennenswerte Änderungen, sonst hätte ich es schon gemacht. AMD hält sich mit ihrer Changelog über den fglrx-Treiber sehr sehr zurück. Keine Ahnung warum.

      Gruß

      Sebastian

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      • Am 01. Mai 2011 um 10:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Da fällt mir doch noch ein Frage ein: Ist das Rebuild-Skript, also die automatische Neuerstellung des Kernel-Moduls nach einem Kernel-Update, jetzt auch im Treiber selbst enthalten?

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        • Am 01. Mai 2011 um 16:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Hi,

          jepp, das von mir geschriebene Rebuild-Skript ist im ATI-Catalyst auch enthalten. ;-)

          Gruß

          Sebastian

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  3. Peter
    Am 01. Mai 2011 um 21:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian,

    ist es jetzt endlich soweit mit der switchable grafik im Linux treiber? Wenn ja könnt ich das morgen testen und hier mal schreiben ob und wie es funktionierte.

    Grüße
    Peter

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    • Am 01. Mai 2011 um 22:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Peter,

      öhm, das geht erst mit ATI Catalyst 11.5 für den Mai. :-) Diese ATI-Catalyst-Version im April kann es aus technischen Gründen noch nicht.

      Gruß

      Sebastian

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      • Peter
        Am 02. Mai 2011 um 07:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo Sebastian,

        naja ich meinte nur wegen diverser Meldungen bei Ubuntu 11.4 und bei Archlinux die da an einem switch basteln.
        Aber okay den monat kann ich auch noch abwarten.

        Grüße Peter

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  4. Hennes
    Am 01. Mai 2011 um 23:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian.

    Da du ja an der Quelle sitzt wollte ich Dich fragen, wann man als AMD Kunde mit einer einigermaßen guten Performance für den Gnome3 Desktop rechnen kann?

    Was sage ich, gute Performance. Der Desktop sollte überhaupt mal funktionieren. :evil:

    Bin in dieser Hinsicht von den AMD-Programmiereren wirklich enttäuscht. Rudimentäre Dinge sollten doch wirklich funktionieren. Selbst auf meinem Netbook mit Intelgrafikchip
    funktioniert der Desktop. (Auch der KDE Desktop ist auf dem Netbook deutlich flüssiger).

    Gibt es in nächster Zukunft Licht am Ende des Tunnels?

    Gruß Hennes

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    • Am 02. Mai 2011 um 00:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Hennes,

      hm, bei mir funktioniert Gnome3 mit ATI Catalyst ganz gut. Sogar überhaupt funktioniert ATI Catalyst hier bei mir ziemlich gut.

      Kannst du mir etwas mehr Infos geben, wo es evtl. Haken könnte und wie man es reproduziert. Dann versuche ich es nachzuvollziehen (auch mit den derzeitigen Beta-Treiber). Wenn ich es bestätigt kann, werde ich es an AMD weiterleiten.

      Gruß

      Sebastian

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      • Hennes
        Am 02. Mai 2011 um 10:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Alles klar. Mache ich. Werde es aber erst gegen Abend schaffen.

        Gruß Hennes

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        • Hennes
          Am 02. Mai 2011 um 10:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Konnte es doch nicht sein lassen :D

          Habe folgenden Befehl ausgeführt

          gnome-shell –replace

          JS LOG: GNOME Shell started at Mon May 02 2011 10:16:20 GMT+0200 (CEST)

          ** (ck-history:7733): WARNING **: Unable to parse session changed event: seat-id=’1302709917.802 type=SEAT_ADDED : seat-id=’Seat1′ seat-kind=0

          ** (ck-history:7733): WARNING **: Unable to parse session removed event: seat-id=’Seat1′ session-id=’Session1′ session-type=“ session-x11-display=‘:0′ session-x11-displ1303914889.240 type=SEAT_ADDED : seat-id=’Seat1′ seat-kind=0

          Das Ergebnis, neben der in Textform vorliegenden Fehlermeldung –>

          Gnome-Shell läuft zwar, ist aber zäh wie ein Kaugummi. Die obere Taskleiste ist praktisch nicht zu erkennen (bunte Streifen und verzehrte Symbole)

          Zum System: openSUSE 11.4 64bit, ATI 5870 mit Catalyst 11.4, Gnome 3 aus den openSUSE repos und der 1-Klick-Installation.

          Für Lösungsvorschläge bin ich Dir wie immer äußerst dankbar. :wink:

          Gruß Hennes

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          • Am 04. Mai 2011 um 21:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Hennes,

            kannst du bitte unter GNOME 3 in einem Terminal vom makerpm-ati-Skript einen kompletten Bugreport hochladen lassen und den Link zum Report hier posten. Das ist etwas genauer und kann den Report auch direkt an AMD schicken.

            Gruß

            Sebastian

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          • Hennes
            Am 04. Mai 2011 um 23:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Da ich kein Freund von „Sachen im Internet hochladen“ bin, geht auch eine E-Mail an Dich? :oops:

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          • Am 04. Mai 2011 um 23:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Hennes,

            naja, dass ist bei mir schon gang und gäbe mit dem No-Paste-Service und dem Bugreport. Du kennst mich ja, sowas leiere ich immer runter.

            Wie man es macht, ist natürlich dir überlassen. Ich will hier niemandem vorschreiben. Darf ich auch dein Bugreport an AMD weiterleiten? ;-)

            Gruß

            Sebastian

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          • Hennes
            Am 05. Mai 2011 um 11:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Habe mich dazu durchgerungen den Bugreport doch hochzuladen.
            Wenn´s hilft :D

            http://sprunge.us/eMcC

            Hoffe, dass ich demnächst noch Herr meines Computers bin.
            Weiterleiten darfst Du natürlich alles an AMD. Wird ja ansonsten schwierig mit der Hilfe. :wink:

            Besten Dank Sebastian

            Gruß Hennes

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          • Am 05. Mai 2011 um 21:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Moin Hennes,

            danke schön für den Report. Ich habe es direkt an AMD weitergeleitet.

            Gruß

            Sebastian

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    • Hennes
      Am 18. Mai 2011 um 20:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Sebastian.

      Möchte mein Problem einfach noch einmal pushen.

      Habe mal etwas im Internet gestöbert und die von mir beschriebenen Probleme bestehen nicht nur bei mir unter openSUSE 11.4 sondern auch unter Fedora 15

      http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?f=7&t=21251
      (Das Bild zeigt exakt den gleichen Fehler)

      http://www.linuxforums.org/forum/red-hat-fedora-linux/178135-fedora15-strange-colors-gnome-3-ati-catalyst.html

      Wie gesagt, nur ein kleiner Hinweis für die AMD Jungs, dass das Problem nicht singulär auftritt :wink:

      Gruß Hennes

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      • Am 18. Mai 2011 um 20:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Moin Hennes,

        danke für das Hochpushen bzw. für die Erinnerung. Also, ich habe zwischenzeitlich eine Antwort erhalten. Im Moment sind keine Ressourcen bei AMD vorhanden, um den Treiber auf GNOME 3 abzustimmen. Im Moment geht man davon aus, dass es sich zum Teil um die Inkompatiblität von GNOME 3 bzw das neue GTK+ 3 handelt. Obwohl es bei mir einwandfrei läuft. Es gibt da eine andere Priorität, die ich kenne aber leider nicht sagen darf. Soviel kann ich durch die Blume sagen, dass sich der Fokus auf eine ebenso bekannte Distribution gesetzt wurde, die erst vor kurzem im April veröffentlicht wurde und nicht mehr die GNOME-Oberfläche hat. :roll:

        Gruß

        Sebastian

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        • Hennes
          Am 18. Mai 2011 um 21:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Alles klar Sebastian.

          Trotzdem vielen Dank für deine Mühen. :!:
          Werde dann wohl damit vorerst leben müssen. Was zwar unschön ist aber unter Linux ja doch immer mal wieder vorkommt.

          Mal schauen, ob die nächste Grafikkarte dann wieder eine aus dem Hause AMD wird? Die „alte“ 6600er von NVIDIA auf dem Rechner meiner Frau macht im Schnitt einen deutlichen stabileren und runderen Eindruck.

          Aber festzuhalten ist, dass ich schon längst AMD den Rücken gekehrt hätte, wenn Du nicht eine so tolle Arbeit leisten würdest. :-D

          Gruß Hennes

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  5. pinysuse
    Am 02. Mai 2011 um 04:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian

    Was bedeuten folgende Fehlermeldungen:

    # dmesg | grep gl
    [ 0.000000] ACPI: INT_SRC_OVR (bus 0 bus_irq 0 global_irq 2 dfl dfl)
    [ 0.000000] ACPI: INT_SRC_OVR (bus 0 bus_irq 9 global_irq 9 high level)
    [ 7.423055] fglrx: module license 'Proprietary. (C) 2002 - ATI Technologies, Starnberg, GERMANY' taints kernel.
    [ 7.474488] [fglrx] Maximum main memory to use for locked dma buffers: 3601 MBytes.
    [ 7.474697] [fglrx] vendor: 1002 device: 68c1 count: 1
    [ 7.475070] [fglrx] ioport: bar 4, base 0x4000, size: 0x100
    [ 7.475332] [fglrx] Kernel PAT support is enabled
    [ 7.475357] [fglrx] module loaded - fglrx 8.84.5 [Apr 5 2011] with 1 minors
    [ 50.378137] kwin_opengl_tes[3789]: segfault at 4 ip 00007fb99e7b2dce sp 00007fff487a3f40 error 4 in libGL.so.1.2[7fb99e750000+c0000]
    [ 1634.908594] fglrxinfo[4983]: segfault at 4 ip 00007fd967a91dce sp 00007fffee634410 error 4 in libGL.so.1.2[7fd967a2f000+c0000]
    [ 1657.139324] fglrxinfo[4987]: segfault at 4 ip 00007ff0caddadce sp 00007fff20f13be0 error 4 in libGL.so.1.2[7ff0cad78000+c0000]
    [ 6087.461865] fglrxinfo[5877]: segfault at 4 ip 00007f15fbaeddce sp 00007fffda2296e0 error 4 in libGL.so.1.2[7f15fba8b000+c0000]

    fglrxinfo produziert (ohne weitere Info) einen Segmentatino fault.
    Zur Info der Output von makerpm-ati-11.4.sh -ul

    Der Treiber fglrx scheint gar nicht zu laufen (?): hwinfo –gfxcard
    (Ref)

    aticonfig schlägt fehl:

    # aticonfig --initial --input=/etc/X11/xorg.confUninitialised file found, configuring.
    Fail to link to fglrx-libglx.so, please check whether driver is installed correctly
    Using /etc/X11/xorg.conf
    Saving back-up to /etc/X11/xorg.conf.original-2

    Weitere Info bzgl. „libGL“ und „libglx“
    (Ref)

    Was mache ich falsch?

    Danke und Gruß

    Peter

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    • Am 02. Mai 2011 um 08:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Peter,

      da scheint was beim AMD-Tool aticonfig gewaltig was schiefzulaufen. Hat dein Computer die PowerXpress-Technologie? Darf ich die Information an AMD weiterleiten?

      Gruß

      Sebastian

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      • pinysuse
        Am 02. Mai 2011 um 19:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo Sebastian

        – ja, Du darfst die Info weiterleiten
        – bzgl. Power-Express-Technologie: Leider habe ich keine Ahnung. Es handelt sich um ein HP Pavilion dv6-3011-sg (müsste ich am Wochenende nochmal ganz sicher verifizieren) mit ATI und internel Intel Graphikkarte. MIt der ursprünglichen Installation (OS 11.3) und dem Radeon Treiber funktionierte vga-switchero (in diese Richtung geht wohl Power-Express?)

        – Seit OS 11.4 ging überhaupt kein Booten mehr in init 5
        – Erst durch diesen aktuellen fglrx-Treiber (der vielleicht gar nicht läuft?) war ein Booten in den Graphikmodus möglich … seltsam

        Gruss

        Peter

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        • Am 04. Mai 2011 um 21:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Hallo Peter,

          ich habe die Info an AMD weitergeleitet. Mal sehen, was die dazu sagen. Ich vermute mal, dass die wegen der PowerXpress-Technologie rumgeschludert haben. Daher meine Empfehlung erst mit ATI Catalyst 11.5 die Technik auszuprobieren. Erst damit wird es funktionieren.

          Gruß

          Sebastian

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          • Am 04. Mai 2011 um 23:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo nochmal,

            ich habe die Antwort von AMD erhalten und sie haben mir das bestätigt, was ich bereits schon vermutet habe. Die noch junge PowerXpress-Technologie im ATI Catalyst ist der Schuldige. Es wird erst mit ATI Catalyst 11.5 richtig funktionieren.

            Sorry, für die Unannehmlichkeit, die AMD hier verursacht hat.

            Gruß

            Sebastian

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          • pinysuse
            Am 16. Mai 2011 um 01:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Sebastian

            Vielen Dank für Deinen Support.
            Mit ATI Catalyst 11.5 läuft immerhin die ATI Karte.

            Gruß

            Peter

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  6. Am 02. Mai 2011 um 20:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo Sebastian,
    erst einmal ein dickes Kompliment für die Arbeit, die du dir hier seit geraumer Zeit machst, eine Arbeit, von der vorrangig andere profitieren.
    Nun zu meinem Problem: Seit einer Neuinstallation mit 11.4 (vorher lief 11.3 grafikmäßig stabil, ich glaube mit dem Mesa-Treiber) habe ich ein periodisches Bildschirmaussetzen im Abstand von ca. 30 Sekunden. Dann schaltet der Monitor für ca. 2 Sekunden dunkel um dann wieder zu strahlen.
    Ich habe versucht, dein rpm zu installieren, bekomme aber die Fehlermeldung, dass die Grafikarte nciht unterstützt wird. Es käuft eine Radeon X1900 von ATI, den den Treiber in der Version 9.3 benötigt. Dafür habe ich jedoch in deiner Versionshistorie kein entsprechendes Package gefunden.
    Ich habe, deiner Anweisung folgend, die Reportdatei erstellen lassen, die solltest du also haben.
    Bite entschuldige, wenn ich mich technisch nicht korrekt ausgedrückt habe, meine Kenntnisse befinden sich (noch) auf Anfängerniveau.
    Was könnte ich tun, um das Flackern abzustellen?
    Achja, irgendwo habe ich den Tipp gefunden, opensuse mit der Option radeon.new_pll=0 zu starten. Das geht sogar, allerdings laufen dann alle Anwendungen stark verlangsamt, daher wäre das nur eine Notlösung.
    Liebe Grüße
    Karsten

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    • Am 04. Mai 2011 um 22:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Karsten,

      leider wird die Grafikkarte Radeon X1900 vom ATI Catalyst nicht mehr unterstützt. Man kann nur auf den freien Radeon-Treiber im Kernel zurückgreifen.

      Falls es damit Probleme gibt, würde ich dir gerne einen neueren Kernel empfehlen und bindest diesen Repo ein und aktualisierst den Kernel von dem Repo.
      http://download.opensuse.org/repositories/Kernel:/stable/openSUSE_11.4/

      Momentan ist das Repo leer, wird aber hoffentlich bald behoben.

      Gruß

      Sebastian

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  7. Larry
    Am 04. Mai 2011 um 21:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Danke für die viele Arbeit rund um den Ati-Treiber. War ein Kriterium für mich, bei meinem neuen Rechner mehr auf Ati/AMD als Nvidia zu setzen!

    Zwei Fragen habe ich noch:
    1. Momentan muss man immer das Skript neu ausführen, wenn eine neue Version des Treibers rauskommt. Ist es möglich oder gar in Planung, nach Art eines klassischen Software-Repositories hier automatische Updates zu machen?
    2. Will man mit dem Ati-Treiber Hardware-beschleunigte Videos, muss man sich von http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/ die XvBA-Treiber holen und installieren. Könnte man das Skript um einen Download der aktuellen Datei und einer Installation am richtigen Ort im Dateisystem erweitern?

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    • Am 04. Mai 2011 um 23:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Larry,

      das hört man gerne, dass du die ATI/AMD Grafikkarte für deinen Rechner Beachtung schenkst. Wie kommt es dazu? ;-)

      Zu 1.: Es gibt zwar ein inoffizielles Repo von Bruno Friedmann, dass auch regelmäßig aktuelle RPM-Pakete bereit stellt. Die Pakete werden durch meinen makerpm-ati-Skript gebaut.
      http://lizards.opensuse.org/2011/02/19/atiamd-fglrx-catalyst-for-opensuse/

      Zu 2.: Eigentlich bräuchte man die XvBA-Quellen von AMD. Schau dir mal diese Webseite an:
      http://sourceforge.net/apps/mediawiki/xvbat/index.php?title=Main_Page
      Dazu müsste man auch mencoder oder auch ffmpeg mit XvBA reinlinken.

      Gruß

      Sebastian

      PS: Ich werde mir mal wg. XvBA genauer anschauen, wie das mit der Hardware-Beschleunigung für die Videowiedergabe mit ATI Catalyst funktioniert. Evtl. wird daraus wieder ein HowTo und ein kleines Skript zum bauen.

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      • Am 06. Mai 2011 um 17:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hi!

        Es gibt da bereits ein Repo für XvBA: https://build.opensuse.org/package/show?package=xvba-video-amd&project=home%3Ahellgast

        Allerdings müssen ffmpeg und vlc auch mit libva- oder XvBA-Unterstützung kompiliert werden und die fehlt im Moment wohl. Es gibt da irgendwo ein Maillisten-Eintrag, dass das nachgeholt werden soll, aber den finde ich im Moment nicht. Außerdem ist zu Zeit der VLC-Build von Packman kaputt. :(

        Grüße, Obi-Wahn

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        • Am 08. Mai 2011 um 21:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Danke für die nützlichen Infos. ;-)

          Gruß

          Sebastian

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        • Larry
          Am 09. Mai 2011 um 05:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Danke für die Hinweise auf die Repositories.
          Ist VLC wirklich ohne entsprechende Unterstützung compiliert? Zumindest kann man es bei „Input und Codecs“ aktivieren, und seit ein paar Tagen stürzt VLC bei aktivierter Hardwarebeschleunigung ab. Dies entspricht einem offensichtlich bekannten Problem bei neueren libva-Versionen und deutet darauf hin, dass VLC zumindest irgendetwas mit dieser Library macht.

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  8. Am 06. Mai 2011 um 17:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wer länger suchet, der auch findet: http://www.mail-archive.com/packman (at) links2linux (punkt) de/msg05560.html

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  9. Rigo Wenning
    Am 08. Mai 2011 um 02:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,

    habe gerade den fglrx treiber mittels scrip installiert. Hat alles wunderbar kompiliert. Als ich dann aticonfig –initial eingeben wollte (oder alle dazu im script korrespondierenden Befehle) kam eine segmentation fault. Auch einfach aticonfig command line eingeben erbringt segmentation fault. OpenSuSE 11.4, Catalyst 11.4 Radeon HD 5500.

    Irgendeine Idee, was falsch laufen könnte?

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    • Am 08. Mai 2011 um 21:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Rigo,

      kannst du dazu bitte ein Report von deinem Rechner generieren und mittels Skript hochladen. Den Link bitte hier posten oder per Mail an mich schicken. Siehe hier.

      Gruß

      Sebastian

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      • Rigo Wenning
        Am 08. Mai 2011 um 23:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Die Analyse ist in http://sprunge.us/DNgJ. Ausserdem habe ich inzwischen herausgefunden, dass auch Kwin mit seg fault crashed. Ich habe eine bestehende Installation von Suse 11.4 und habe die Grafikkarte gewechselt. Hatte vorher Nvidia mit proprietärem Treiber. Den Nvidia Treiber und alle anderen Treibe habe ich de-installiert. Ich habe dual monitor setup mit XRANDR, hatte vorher twinview. Bekomme XDM zum Laufen, aber login in KDE 4.6 funktioniert nicht. Ein Versuch mit startx ergab, dass kwin eine segfault hinlegt. Mit dem radeon-Treiber komme ich in KDE hinein. Allerdings macht der andere lustige Sachen. (black screen mit sichtbarer Maus)

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        • Rigo Wenning
          Am 09. Mai 2011 um 09:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Inzwischen habe ich auch xrandr am laufen mit 2 Bildschirmen. Allerdings funktioniert nur iceweasel. Dagegen haben alle KDE-Anwendungen haben sofort eine segmentation fault. Das erklaert auch, warum ich nicht mit KDE einloggen kann. Die KDE-Anwendungen des Laptop die per exportiertem X-Windows angezeigt werden, laufen tadelos.

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          • Am 09. Mai 2011 um 12:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Rigo,

            hast du evtl. schon mal mit einem sauberen KDE-Cache probiert? Wenn nicht, dann mal folgenden Befehl im Runlevel 3 per root ausführen.

            rm -rf /var/tmp/kdecache*

            Kannst du bitte auch noch folgendes per root versuchen. Die Ausgaben bitte auf einem Paste-Bin-Service z.B. de.pastebin.ca hochladen und den Link hier posten.

            fglrx-Kernelmodul neubauen:

            fglrx-kernel-build.sh -f

            fglrx-Kernelmodul laden:

            modprobe -v --first-time fglrx

            Meldungen über den fglrx filtern:

            dmesg | grep fglrx

            Schauen, ob das fglrx-Kernelmodul erfolgreich geladen wurde (Der Treiber sollte auftauchen):

            lsmod | grep fglrx

            Sobald alles ohne Fehler durchgelaufen ist, bitte mal zum Schluss aticonfig ausführen (ggfs. anpassen):

            aticonfig --initial=dual-head --screen-layout=right

            Gruß

            Sebastian

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          • Rigo Wenning
            Am 09. Mai 2011 um 15:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

            KDE-cache gelöscht, keine Verbesserung. Kompilieren funktionierte prima, alles OK. KDM4 startet wunderbar mit fglrx und radeon. Ich kann mit radeon und fglrx in ICEWEASEL einloggen. Bei KDE gelingt das login nicht -> KDM4.

            Alle outputs sind in http://pastebin.ca/2055716

            Bin ich in iceweasel, kann ich konqueror und opera starten, ebenso wie chromium und firefox. Allerdings lässt sich amarok (segfault) und googleearth (segfault) nicht starten.

            Das legt die Vermutung nahe, dass der proprietäre Nvidia-Treiber mir irgendwo ein Kuckucks-Ei in Form einer Library hinterlassen hat. Ich habe schon den X-Server, Treiber und Mesa re-installiert, aber kwin und aticonfig etc stürzen einfach mit segfault ohne weiteren Kommentar.

            Ich habe dann ein startx als root versucht um an Fehlermeldungen zu kommen. Den output habe ich in den pastebin dazu getan. Was mir aufgefallen ist: (EE) GLX error: Can not get required symbols.

            Und als notwendige Folge: startkde: Starting up…
            kdeinit4_wrapper: Warning: connect(/root/.kde4/socket-bluebunny/kdeinit4__0) failed: : Connection refused
            /usr/bin/startkde: line 368: 14529 Segmentation fault kwrapper4 ksmserver $KDEWM
            startkde: Shutting down…
            kdeinit4_wrapper: Warning: connect(/root/.kde4/socket-bluebunny/kdeinit4__0) failed: : Connection refused
            Error: Can not contact kdeinit4!

            Gleiches findet wohl auch beim KDM login statt, ist aber dort nicht so sichtbar.

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          • Am 09. Mai 2011 um 16:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Rigo,

            ich bin da gerade auch darüber gestolpert.

            [    18.401] dlopen: /usr/lib64/xorg/modules/extensions/libglx.so: undefined symbol: miEmptyData
            [    18.401] (EE) Failed to load /usr/lib64/xorg/modules/extensions/libglx.so

            Was mich hier stutzig macht, dass ATI Catalyst 11.4 nicht auf seine eigene libglx.so in /usr/lib64/xorg/modules/updates/extensions/libglx.so zurückgreift.

            Kannst du bitte das RPM vom fglrx-Treiber erneut drüber installieren:

            zypper in -f fglrx*.rpm

            Gruß

            Sebastian

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  10. Daniel
    Am 09. Mai 2011 um 19:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gute Nachricht an die PowerXpress-User, natürlich auch die anderen, Catalyst 11.5 ist verfügbar, hier der Download Link:
    https://a248.e.akamai.net/f/674/9206/0/www2.ati.com/drivers/linux/ati-driver-installer-11-5-x86.x86_64.run

    Habe ihn bei mir über das integrierte Skript installiert, was auch bei dieser Version wunderbar geklappt hat, bis auf ne kleinigkeit.
    Catalyst 11.4 hatte in der Versionsnummer 8.41, jetzt Ist die Versionsnummer von 11.5 aber 8.45-1 was natürlich geringer ist als vorher und Zypper nun mekert man wolle ne weniger Aktuelle Version installieren. Das ganze trotzdem Focieren und gut ist.

    Grossen, dank nochmals an Sebastian, durch dich ist es ein Kinderspiel geworden die GPU Treiber Aktuell zu halten :-)

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    • Am 09. Mai 2011 um 20:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Daniel,

      ich habe soeben ein aktuelles Skript veröffentlicht. :-)

      Gruß

      Sebastian

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  11. Rigo Wenning
    Am 09. Mai 2011 um 20:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So!

    habe nochmal herumprobiert und dann einfach eine OpenSuSE 11.4 drüber gebügelt. Oh wunder, der radeon-Treiber funktioniert so gut, dass ich mich frage, ob ich den proprietären Treiber überhaupt brauche.

    Es scheint also doch so zu sein: Wenn man vorher den proprietären nvidia treiber installiert hatte und dann die Grafikarte wechselt, dann spielen die Libraries verrückt. Welche genau das sind, muss man wohl in einem kontrollierten Sandkasten herausfinden. Meine Vermutung ist, dass es sich um OpenGL Bibliotheken handelt, denn nur solche Programme, die OpenGL brauchen, sind mit segmentation fault abgestürzt. Für das RPM bedeutet es, dass man überprüfen muss, ob die im System (md5) gelisteten Bibliotheken noch da und benutzbar sind und wenn nicht, dann diese wieder herzustellen sind.

    Sebastian, nochmals vielen vielen Dank für Tips und Antworten. Vielleicht versuche ich ja ‚mal den proprietären Treiber und gebe dann Rückmeldung.

    Grüsse

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    • Am 09. Mai 2011 um 21:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Rigo,

      wenn der Radeon-Treiber für dich ausreicht, kannst du ihn ja verwenden. Das ist wohl von Grafikkarte zu Grafikkarte unterschiedlich und reine Glückssache. ;-)

      NVIDIA scheint wohl sehr tief in das System einzugreifen und verursacht beim ATI Catalyst die Probleme. :-( Ich hätte schon gerne gewusst, was genau da klemmt. Damit ich dieses Problem bei der nächsten ATI Catalyst beheben kann. Ich habe eben nochmal eine Vermutung angestellt, dass der Cache des dynamische Linkers nicht aktuell ist bzw. von NVIDIA manipuliert wurde. An dieser Sache müsste man einfach mal nachgehen, kann ich leider mangels NVIDIA-Grafikkarte nicht nachvollziehen, was genau passiert.

      Gruß

      Sebastian

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  12. Fabian
    Am 25. Juli 2011 um 19:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Moinmoin,

    Erst auch mal ein Lob für die hilfreiche Seite hier!

    Nachdem ich viel Ärger mit dem Onboard Nvidia Chip und dem Treiber hatte, habe ich mir eine günstige Sapphire HD5450 gekauft. Als ich die eingebaut habe, war ich zunächst einmal überrascht, wie gut der radeonhd Treiber schon funktioniert, viel besser als nouveau. Viele Desktop Effekte und beide Monitore liefen recht problemlos. Aber die Performance könnte noch etwas besser sein, insbesondere schluckt der X Prozess noch immer über 200 mb (mit der Nvidia Karte war ich bei über 700 nach 8 Stunden Betrieb).
    Daher dachte ich schaue ich mal was fglrx so bringt. Leider führt er dazu, dass mein System ziemlich mies abschmiert. Kdm startet noch problemlos, melde ich mich aber an, sehe ich ziemlich lange den Kde Ladeschirm. Dann sehe ich Teile vom Plasma-Desktop, werde dann aber mit Fehlermeldungen bombadiert, dass alle möglichen Konfigurationsdateien nicht geschrieben werden können. Schaffe ich es den Xserver zu beenden, kann ich mich nicht einmal mehr als root im Terminal anmelden. Habe ich mich zuvor im Terminal schon angemeldet bekomme ich für alles ein IO Error, sogar für ein einfachs ‚ls‘.

    Ich habe bereits die fglrx Version aus dem Repository und die über das Skript erstellte versucht, und das ganze mit und ohne nomodeset. Alles führte zu dem gleichen Verhalten. Als user kann ich mit startx keinen Xserver starten, da passt dann irgendwas nicht mit den uids, als root geht es, bekomme dann aber nur zwei schwarze Monitore. Die Xorg.log sieht danach dann wie folgt aus: http://pastebin.de/17931

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass die vorher installierten Nvidia Treiber an dem Problem schuld sind, da ich einige Versionen ausprobiert hatte. Leider fehlt mir ein Ansatz, wie ich das ganze näher untersuchen könnte.
    Deinstalliere ich fglrx wieder, läuft wieder alles wie gehabt. Ich habe übrigens ein OpenSuse 11.4 64bit System mit Kde 4.6.5.

    Wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, woran das Verhalten liegen könnte oder wie ich weitere Hinweise bekommen könnte, wäre ich sehr dankbar.

    Fabian

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    • Am 27. Juli 2011 um 16:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Fabian,

      ist der alte NVIDIA-Treiber definitiv vom System gelöscht worden?

      Kannst du bitte auf der zur Zeit aktuellen ATI Catalyst 11.6 auf deinem System installieren. ATI Catalyst 11.4 ist eigentlich schon recht betagt und etwas fehleranfällig.
      openSUSE – proprietären Grafik-Treiber ATI Catalyst 11.6 als RPM installieren

      Wenn das auch nicht hilft, dann hätte ich gerne einen ausführlicheren Bericht:
      Anleitung zum Erstellen eines Reports

      Gruß

      Sebastian

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      • Fabian
        Am 28. Juli 2011 um 14:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Moin Sebastian,

        Danke für die Antwort. Ich habe dein Skript makerpm-ati-11.6.sh benutzt, ich nehme an, dass ich dann die 11.6 Version installiert habe. Ich habe gerade gesehen, dass es jetzt die 11.7 gibt. Ich werde sie mal ausprobieren. 11.4 hatte ich eigentlich nie installiert, ich bin wohl irgendwie hier nur in den falschen Thread gekommen. Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

        Die Nvidia Treiber sind meines Wissens nach wirklich weg. Ich hatte nvidia-uninstall ausgeführt, um händisch installierte Treiber zu deinstallieren und mit Yast habe ich auch alles deinstalliert. Ein locate nvidia gibt mir auch keine Hinweise, dass noch etwas von denen rumliegt.
        Das ist die Ausgabe:
        /etc/apparmor.d/abstractions/nvidia
        /etc/modprobe.d/50-nvidia.conf
        /etc/X11/xorg.conf.nvidia
        /etc/zypp/repos.d/download.nvidia.com-opensuse.repo
        /lib/modules/2.6.37.6-0.5-desktop/kernel/drivers/video/backlight/mbp_nvidia_bl.ko
        /usr/lib64/directfb-1.4-5/gfxdrivers/libdirectfb_nvidia.so
        /usr/lib64/kde4/yasp_plugin_nvidia.so
        /usr/lib64/libkwinnvidiahack.so.4
        /usr/lib64/libkwinnvidiahack.so.4.6.0
        /usr/share/kde4/services/yasp_plugin_nvidia.desktop
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5/drivers/char/agp/nvidia-agp.c
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5/drivers/video/backlight/mbp_nvidia_bl.c
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/default/include/config/backlight/mbp/nvidia.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/default/include/config/fb/nvidia
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/default/include/config/fb/nvidia/backlight.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/default/include/config/fb/nvidia.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/default/include/config/fb/nvidia/i2c.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/desktop/include/config/backlight/mbp/nvidia.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/desktop/include/config/fb/nvidia
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/desktop/include/config/fb/nvidia/backlight.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/desktop/include/config/fb/nvidia/i2c.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/xen/include/config/backlight/mbp/nvidia.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/xen/include/config/fb/nvidia
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/xen/include/config/fb/nvidia/backlight.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/xen/include/config/fb/nvidia.h
        /usr/src/linux-2.6.37.6-0.5-obj/x86_64/xen/include/config/fb/nvidia/i2c.h
        /var/cache/zypp/packages/download.nvidia.com-opensuse
        /var/cache/zypp/packages/download.nvidia.com-opensuse/x86_64
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse/repodata
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse/repodata/primary.xml.gz
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse/repodata/repomd.xml
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse/repodata/repomd.xml.asc
        /var/cache/zypp/raw/download.nvidia.com-opensuse/repodata/repomd.xml.key
        /var/cache/zypp/solv/download.nvidia.com-opensuse
        /var/cache/zypp/solv/download.nvidia.com-opensuse/cookie
        /var/cache/zypp/solv/download.nvidia.com-opensuse/solv
        /var/log/nvidia-installer.log

        Wenn 11.7 auch keine Besserung bringt, melde ich mich noch mal in dem passendem Beitrag

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        • Am 28. Juli 2011 um 15:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Hallo Fabian,

          hast du evtl. das Tumbleweed-Repo eingebunden?

          Wenn ja, dann bitte das neue Skript herunterladen und folgendes in der Konsole als root-User ausführen:

          ./makerpm-ati-11.7.sh -kms no
          fglrx-kernel-build.sh

          Gruß

          Sebastian

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          • Fabian
            Am 28. Juli 2011 um 16:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Sebastian,

            Da du hier geantwortet hast, bleibe ich dann auch mal hier.

            Also, 11.7 macht keinen Unterschied. Das ganze Dateihandling geht beim Login über den Jordan. Im Syslog sehe ich dann jede Menge ata Exceptions, die meisten von dem Modul sata_nv.

            Ich habe einen Report unter http://sprunge.us/hWdZ hochgeladen. Er ist erstellt, nachdem der Treiber installiert wurde und ich direkt in die Console gestartet habe. Nach einem vergeblichen X-Login kann ich den Report nicht mehr erstellen. Es wäre großartig, wenn du darin den Fehler findest. Wie du da siehst, habe ich jede Menge Repositories drin, aber kein Thumbleweed.

            Ich habe ja die Befürchtung, dass noch irgendwie der Onboard Nvidia Chip da noch rumpfuscht. Ich habe übrigens diesen Rechner http://www.dell.com/downloads/global/products/optix/en/740_customer_brochure.pdf mit der integrierten Video Option.

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          • Am 28. Juli 2011 um 16:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Danke für den Report. Bei dir ist übrigens die KMS-Option nicht gesetzt.

            Daher mal explizit KMS ausschalten:

            ./makerpm-ati-11.7.sh -kms no

            Gruß

            Sebastian

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          • Fabian
            Am 28. Juli 2011 um 17:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Für den Report musst du dich nicht bedanken, ich muss mich für die Mühen bedanken! ;)

            Beim letzten Versuch habe ich kms nicht ausgeschaltet, da es bei Version 11.6 keinen Unterschied gemacht hat. Allerdings habe ich da auch händisch nomodeset als Bootparameter übergeben.

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          • Am 28. Juli 2011 um 20:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Okay, dann machen wir mal was unkonventionelles.

            Bitte einmal die temporären Dateien löschen, wahrscheinlich sind da noch irgendwelche Cache-Dateien aktiv.

            find /tmp -mindepth 1 -depth -print0 | xargs -0 -r rm -f
            find /var/tmp -mindepth 1 -depth -print0 | xargs -0 -r rm -f

            Dann neustarten.

            Gruß

            Sebastian

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          • Fabian
            Am 29. Juli 2011 um 18:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hey Sebastian,

            Leider hat auch das nicht geholfen. Habe deine Befehle ausgeführt, dann makerpm-ati-11.7.sh -i, dann makerpm-ati-11.7.sh -kms no und dann neugestartet. Gleiches Problem. Ich habe diesmal den Login Vorgang frühzeitig abgebrochen, so dass ich mich danach zumindest noch per root in der Console anmelden konnte. Ich habe dann einen Report hierhin http://sprunge.us/PNjR generieren lassen. Kannst du da irgendwas drin erkennen?

            Besten Dank!
            Fabian

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          • Fabian
            Am 02. August 2011 um 16:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo,

            Hier noch mal ein kurz ein abschließender Kommentar:

            Das Problem lag wohl nicht direkt an dem Grafiktreiber. Zeitgleich mit dem Umstieg von der Nvidia Grafikkarte nach Ati habe ich auch meinen Rechner auf 8 Gb RAM aufgestockt. Und nun scheint es so, dass mein Mainboard Nvidia Controller verbaut hat, die nicht jenseits der 4 Gb Grenze addressieren können. Nach dem Update auf Kde 4.7 hatte ich dann auch massive Xserver Abstürze mit dem Open Source Radeon Treiber, so dass ich der Sache dann nachgehen musste. Im Syslog standen dann Fehler nach dem Prinzip
            PCI-DMA: Out of IOMMU space for 65536 bytes.
            Diese hatte ich auch mit dem fglrx Treiber zuvor. Ich habe nun als Bootparameter
            iommu=noagp,memaper=2
            übergeben. Seitdem läuft das System mit dem Radeon Treiber stabil. Mal gucken ob das auch dauerhaft so bleibt.

            Zwischenzeitlich hatte ich auch die kwinrc in meinem Account gelöscht, was zur Folge hatte, dass der X-Prozess deutlich weniger Ram braucht und 3D Effekte auch funktionieren. Somit besteht für mich kein Grund mehr den ATI Treiber zu installieren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dieser es jetzt auch tun sollte.

            An dieser Stelle dann noch mal vielen Dank für die Mühe!

            Fabian

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          • Am 02. August 2011 um 23:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hallo Fabian,

            danke für deine interessante Rückinfo. Viel Spaß weiterhin mit openSUSE. :-)

            Gruß

            Sebastian

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